Das Christentum

Im neuen Testament wird berichtet, dass vor der Geburt Jesu ein Stern über Bethlehem Marias Niederkunft ankündigte. Die Eltern Jesus waren Maria und Joseph, die ihm den Weg zeigten. Jesus wurde Tischler und begann im Alter von 30 Jahren zu predigen. Eines seiner wichtigsten Gebote war „Liebe deinen Nächsten, so wie du dich selbst liebst“. Jesus stand für Frieden und Gerechtigkeit und kümmerte sich stets um die Armen. Diese Züge bestimmen noch heute die Glaubensgrundsätze des Christentums. 

Darüber hinaus vollbrachte Jesus laut der Bibel einige göttliche Wunder, beispielsweise heilte er einen blinden Mann von seinem Leiden. Der junge Zimmermann fand viele Anhänger, die seine Wunder zu schätzen wussten und ihn als Sohn Gottes erachteten. Allerdings gab es auch viele Gegner, die davon enttäuscht waren, dass der Erlöser in Menschengestalt aufgetaucht sein sollte. Die Römer fürchteten seine Macht und die seiner Anhänger und verurteilten ihn zum Tode am Kreuz. Noch heute ist man im Christentum überzeugt, dass Jesus in diesem Moment für die Sünden der Menschen starb. Auch über 2000 Jahre später, wird er im Christentum als Messias erachtet und spielt eine zentrale Rolle in der christlichen Religion. Sein Leben war der Grundstein für das Christentum und somit für eine Weltreligion.

Die Heilige Schrift im Christentum

Das Kreuz - Symbol des Christentums

Das Kreuz - Symbol des Christentums

Die Bibel ist die Heilige Schrift im Christentum, die überlieferte Geschichten enthält. Insgesamt besteht sie aus zwei Teilen, dem Alten und dem Neuen Testament. Das alte Testament beinhaltet 39 hebräische Schriften und ist das heilige Buch im Judentum. Das neue Testament beinhaltet Briefe der Evangelisten Johannes, Lukas, Markus und Matthäus und lediglich im Christentum glaubt man diese Schriften.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche

Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist der Papst. Dieser lebt im Vatikanstaat und amtiert von seiner Wahl bis zum Tod. Die evangelische Kirche hat kein Oberhaupt und erkennt den Papst für sich auch nicht an. Ein weiter Unterschied ist, dass in der katholischen Konfession die Marienverehrung stark ausgeprägt ist, während sich die evangelische Kirche eher an Jesus ausrichtet. Darüber hinaus unterscheiden sich weitere Details in der Ausübung des Glaubens. Beispielsweise legen evangelische Christen im Jugendalter eine Konfirmation ab, während Katholiken im Kindesalter Kommunion feiern und später gefirmt werden. Allerdings gleicht sich der Sinn und Zweck, da beides den freiwilligen Eintritt in die Glaubensgemeinschaft bestätigt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *