Der Islam

Nach dem Christentum bildet er die zweitgrößte Religion auf der Erde. Diese hat etwa 1,5 Milliarden Anhänger, welche sich Muslime oder Moslems nennen. Auch in Deutschland begegnet uns diese Religion immer häufiger. Doch woran genau glauben denn nun die Muslime, was unterscheidet ihn beispielsweise vom Christentum? Im folgenden wird dieser Glauben genauer erklärt.

Glaubensgrundlagen

Der Islam schreibt seinen Anhängern, den Muslimen 5 Grundpflichten vor, welche jeder Muslim in seinem Leben zu erfüllen hat. Diese Pflichten nennt man “Die 5 Säulen” des Islam. Dazu gehören:

  1. Schahada – Glaubensbekenntnis
  2. Salat – fünf Gebete am Tag
  3. Zakat – Almosensteuer
  4. Saum – das Fasten im Ramadan
  5. Haddsch – mindestens eine Pilgerfahrt nach Mekka

Ramadan

Ramadan ist der Fastenmonat im islamischen Kalenderjahr. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist es den Muslimen verboten, zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Während dieser Zeit üben sich die Muslime zusätzlich in Enthaltsamkeit und verzichten auf ehelichen Verkehr.

Pilgerfahrt nach Mekka

Im Islam ist die Pilgerfahrt nach Mekka für jeden Muslim mindestens einmal in seinem Leben vorgeschrieben. Dies gilt jedoch nur, wenn dies die finanziellen und gesundheitlichen Zustände des Gläubigen zulassen.

In Moscheen treffen sich Muslime, um die im Islam vorgeschriebenen Gebete durchzuführen

In Moscheen treffen sich Muslime, um die im Islam vorgeschriebenen Gebete durchzuführen

Der Glauben

Im Islam gibt es, genau wie im Christentum, nur einen einzigen Gott. Dieser heißt im Islam Allah. Anders wie oft angenommen, glauben auch die Muslime dass es Jesus gab. Jedoch ist er in ihren Augen ein Prophet, so wie etwa Abraham oder Moses. Der Gesandte Gottes ist nach ihren Glaubensverständnis Mohammed.
Nach dem Tod wird jeder Mensch für die Taten in seinem Leben zur Rechenschaft gezogen. Entweder werden sie mit dem Eintritt ins Paradies “belohnt”, oder sie müssen für ihre schlechten Taten im “Höllenfeuer” bestraft werden.
Genau wie im Christentum, gibt es auch im Islam ein striktes Bilderverbot. Es darf in keinster Weise ein Abbild Gottes, von Allah erstellt werden.

Verschiedene Glaubensrichtungen

Die Muslime lassen sich nicht als eine Gruppe betrachten. Im Laufe der Geschichte spaltete sich der Islam nämlich in verschiedene Richtungen. Der Großteil der Gläubigen bilden die Sunniten. Darüber hinaus gibt es noch “kleinere” Glaubensrichtungen wie etwa die “Schiiten” oder “Charidschiten”.

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